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Stefan beim Red Hook Criterium Barcelona

Fotos: Constantin Gerlach

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Ich kam bereits ein paar Tage früher in Barcelona an und hatte etwas Zeit mich an das Klima zu gewöhnen, mir die Stadt anzusehen, am Strand zu relaxen und natürlich mein Rad Probe zu fahren.
 
Als ich ankam erwartete mich Armand bereits am Flughafen. Armand ist Amerikaner, lebt jedoch in Barcelona und startete ebenfalls für das 8bar Team beim Red Hook Barcelona.
 
Am nächsten Tag hatten wir die Möglichkeit das Velodrome D’Horta mit noch weiteren Fahrern des Mash SF, Stanridge, Dosnoventa, sowie Wolfpack Hustle Teams ausgiebig zu testen.
 
Nach ein paar Aufwärmrunden fing es langsam an Spaß zu machen. Meine Bahnen bewegten sich weiter und weiter nach oben. Es ist ein wahnsinniges Gefühl wenn man in der Kurvenmitte ganz oben fährt und dann kurz vor dem Kurvenende nach links unten „bombt“.

 

Renntag:

Dies war mein erstes Nacht-Rennen… und ich muss sagen dass es ist wirklich nicht einfach war tagsüber etwas Sinnvolles zu machen oder mich auf etwas Anderes zu konzentrieren.

 

Qualifikation:


Insgesamt haben sich ca. 150 Fahrer für das Rennen registriert. Für das finale Rennen wurden jedoch nur 85 Fahrer zugelassen. Die Qualifikationsgruppen wurden jeweils auf 50 Fahrer aufgeteilt und jede Qualifikationsgruppe hatte 30 Minuten Zeit. Um am Hauptrennen teilzunehmen musste man eine der besten 85 Rundenzeiten fahren. Dabei zählt nur die am schnellsten gefahren Runde. Die Rundenzeit wurde hierbei mit einem Transponder gemessen.
 
Wir waren beide in der Qualifikationsrunde C, welche um 19:00h startete. Als ich am Start stand merkte ich dass mein Pulsschlag sich erhöhte. Die ersten paar Runden fuhren wir uns erst mal locker warm… dann war es jedoch an der Zeit zu sehen was möglich war. Nachdem alle Qualifikationsläufe beendet waren schaffte ich es auf den 21. und Armand auf den 43. Platz für das Hauptrennen.
 

Hauptrennen:

Zehn Minuten bevor das Rennen starten sollte fing es an zu regnen und wir zweifelten ob es eine gute Idee sei bei diesen Bedingungen ein Rennen zu fahren. Als wir am Start standen kam die Durchsage von David Trimble (Veranstalter) dass das Rennen abgebrochen werden würde wenn sich der Regen verstärkt.
 
3,2,1 los! Ich hatte einen wirklich guten Start und schaffte es unter die Top10 Fahrer innerhalb der ersten paar Runden. Das Rennen war verdammt schnell und wir sprinteten von einer Haarnadelkurve zur Nächsten.
 
Nachdem die Hälfte des Rennens vorbei war stürzte ich in einer der Haarnadelkurven. Zum Glück war mein Rad okay und ich konnte sofort weiter fahren. Leider hatte ich dadurch den Anschluss an die Spitzengruppe verpasst. Am Ende schaffte ich es trotzdem noch auf den 20. Platz und erfüllte dadurch mein Ziel unter die Top 20 Fahrer zu kommen.
 
Armand hatte weniger Glück und konnte das Rennen auf Grund eines Sturzes leider nicht beenden.
 

Zusammenfassung:

Auch wenn es natürlich eine gewisse Rivalität zwischen den Fahrern gibt kommt es mir so vor als ob Fixed Gear Racing noch immer verhältnismässig fair ist. Es geht nicht nur um das Gewinnen sondern auch darum neue Leute von überall auf der Welt kennen zu lernen und neue Freunde zu machen.
 
Nach dem Rennen ist vor dem Rennen… Red Hook Milan wir kommen!!!

Links:

http://redhookcrit.com/


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