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Rad Race Fixed42 world championships – Das größte Fixed-gear Radrennen der Welt

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Fotos: Stefan Haehnel / recentlie.de
Text: Hagen Lindner

Bereits zum zweiten Mal fand am vergangenen Sonntag die „Rad Race Fixed42 World Championships“ auf den Straßen von Berlin atatt. 500 Fahrer aus 27 Nationen fuhren um den inoffiziellen Titel des schnellsten Fixed-Gear Riders. Mit Maxe Faschina und Carla Nafria De Miguel schaffte es das 8bar Team gleich zwei Mal aufs Podium und wurde Vierter in Teamwertung.

Aufwärmen in Ludwigsfelde

 

Der größte Festgangrennen der Welt fand im Rahmen des Velothon Berlin. Auf den letzten 42km des geschlossenen Straßenkurses, auf dem jedes Jahr Tausende von Rennradfahrer von Hobby bis Profi fahren, begann das Rad Race Fixed42 ein wenig außerhalb von Berlin in Ludwigsfelde. Das 8bar Team war diesmal mit acht Fahrern zahlreich vertreten: Neben Max Baginski, Stefan Schott, Maxe Faschina, Sebastian Körber, Til Schuster und Konrad Opitz reisten auch unsere Mädels, Carla Nafría De Miguel und Sami Moreno, an.

Das Rennen der Männer im Überblick

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Nach einer 3 km langen, neutralen Startphase fuhren wir im großen Feld für knapp 20 km auf der „Autobahn“ – der Schneelstraße B101. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h erreichte die führende Gruppe von etwa 100 Fahrern den Süden von Berlin in Marienfelde. Alle Versuche eines frühen Angriffs wurden bis dahin leicht durch das starke Fahrerfeld zu Nichte gemacht. Erst in den ersten Kurven innerhalb Berlins streckte sich das Feld etwas, welches bis dahin sehr eng beisammen fuhr. Einige kleinere Stürze halfen dabei die Fahrer in einige Gruppen zu spalten.

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Am Tempelhofer Damm gab es einen weiteren Angriff von Marius Petrache (Cinelli Chrome) und Jonas Schmeiser (Team SM-Parts) den glücklicherweise unser Teamfahrer Maxe Faschina rechtzeitig erkannte. Auf dem Tempelhofer Feld war der perfekte Ort die Lücke zusammen mit Luca Gibbin (Ridewill – Oscar Cycling), Silvio Pusch (Team Standert ) und Alexander Müller (Maloja Pushbiker) zu schließnen und sich abzusetzen.

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Da die meisten der Top-Teams einen Fahrer in der Spitzengruppe platziert hatten, verringerte sich das Tempo im Hauptfeld, das jetzt noch etwa 40 Fahrer umfasste, etwas, sodass die Führungsgruppe schnell ihren Vorsprung ausbauen konnte. Für die verbleibenden 12 km gelang es der Gruppe diesen zu halten, obwohl die Arbeit nicht fortwährend geteilt und sich jeder etwas Energie für den Endspurt sichern wollte, um Fixed42 Weltmeister zu werden.

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Nach einer rasanten Fahrt durch das Zentrum von Berlin, vorbei an Alexanderplatz, Reichstag und Siegessäule, erreichten sie die letzten 1000m der Velothon Strecke. Keiner traute sich den Sprint auf der langen Zielgeraden auf der Straße des 17. Juni anzuziehen, die mit jubelnden und klatschenden Zuschauern gefüllt war.

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Nach einem spannenden Schlusssprint setzte sich Alexander Müller durch und wurde Fixed42 Weltmeister. Marius Petrache überquerte die Ziellinie als 2., knapp vor 8bar Team Fahrer Maxe Faschina auf einem großartigen 3. Platz.

Zusammenfassung des Frauenrennens

Für die Frauen, die zwei Munten nach den Männern gestartet waren, begann das Rennen recht hektisch: Noch während der neutralen 3km Phase kam es zu einem Crash wodurch direkt eine größere Führungsgruppe von 22 Fahrerinnen abgespalten wurde. Diese blieb im Grunde auch für das gesamte Rennen über zusammen. Nachdem das Rennen von Abwarten und Beobachten geprägt war und sich keine der Fahrerinnen traute etwas zu riskieren, wurde alles im Endspurt auf den letzten Metern entschieden. Nach einem starken Sprint sicherte sich Carla den 3. Platz direkt hinter Jasmin Dotti (Ridewill – Oscar Cycling), die nun amentierende Fixed42 Weltmeisterin ist, und Julia Elliott (Charge / Assos) auf Platz Zwei. Sami, die im Schlusssprint im Feld festsaß, schaffte es auf einen großartigen 9. Platz.

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Insgesamt war es für das 8bar Team also ein sehr erfolgreiches Rennen und mit einem vierten Platz in der Teamwertung haben wir es fast geschafft auf allen drei Podien zu stehen.

Wir danken allen Beteiligten für die großartige Organisation und allen Fans und Zuschauern die für uns gejubelt haben! Wir freuen uns jetzt  schon auf die nächsten Rennen!

Im Anschluss hat sich das gesamte Team noch gemütlich am Stand von unseren Freunden bei Adidas Cycling niedergelassen um sich etwas zu erholen.

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