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Wir <3 Radsportler. Hier ist … Ayse!

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A) Ayse aus Belgien ist eine passionierte Radfahrerin.

B) Sie liebt Ausfahrten durch die Natur und schreibt auch darüber.

C) Sie betreibt einen Blog zusammen mit einem Freund über Ausdauersportarten kombiniert mit Fotografie.

D)Sie fährt ein >>8bar KRONPRINZ<<.

>>Grund genug, ihr ein paar Fragen zu stellen.<<

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Wann hast du mit dem Rad fahren begonnen?

Ich habe mit dem Rad fahren angefangen als eine Verletzung mich vom Laufen abhielt. Ich habe das Gefühl von Freiheit vermisst, wollte weiterhin neue Orte erkunden, die Ruhe in der Natur, aber auch die Gemeinschaft in der Gruppe genießen. Mein Vater war schon immer ein sehr guter Radfahrer und macht auch heute noch eine gute Figur auf dem Rad. Es war also klar, dass ich mich auch für den Radsport entscheide. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell zu einer Passion wird. Jetzt kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, meine Räder nicht mehr mindestens sechs Mal in der Woche zu bewegen.

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Welche Art von Rädern bevorzugst du?

Ich fing mit einem Rennrad an und fahre es immer noch. Cyclocross ist ein ziemlich großes Ding hier in Belgien, also habe ich damit auch schon geliebäugelt. Belgien und die Niederlande haben auch einige geniale Cross-Strecken, auf denen ein Crosser ziemlich praktisch wäre. Bisher fahre ich mit meinem Renner auch Schotterpisten und es macht sich hier bisher ganz gut.

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Fährst du auch Rennen? Was steht in dieser Saison bei dir an und wie bereitest du dich darauf vor?

Ich bin bisher noch kein echtes, klassisches Rennen gefahren. Es wird also meine erste Saison. Ich werde in einer niedrigeren Kategorie anfangen und es hoffentlich bis in die Frauen Elite-Kategorie schaffen in diesem Sommer. Das ist jedenfalls mein Ziel.

Der Trainings-Aspekt ist eine spannende Angelegenheit. Bis September letzten Jahres bin ich nur aus Spaß gefahren, wohin ich wollte und wie lange ich wollte, völlig ohne Plan. Mittlerweile habe ich mich aber professionalisiert, fahre nach einem individuellen Trainingsplan und habe das Training in meinen Alltag integriert. Es ist interessant zu sehen, wie sehr sich bereits in kurzer Zeit meine Leistung verbessert hat. Ich fühle regelrecht, wie ich stärker und leistungsfähiger werde. Bleibt zu hoffen, dass es ausreicht, nicht nur an Rennen teilzunehmen, sondern auch tatsächlich darin zu konkurrieren.

Mein Vater war früher ein ziemlich guter Rennfahrer in Belgien, also ist der Druck definitiv da. Es wäre ein unglaubliches Gefühl, ein Rennen in diesem Jahr zu gewinnen und ihn stolz zu machen.

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Hast du eine Lieblingsstecke, die du gerne fährst?

Mein absoluter Favorit sind wenig befahrene Straßen, also sehr ruhige Strecken. Diese finde ich in dem französischen Teil von Belgien, knapp 20 Kilometer von meinem Zuhause entfernt. Hier scheint die Zeit still zu stehen. Die Straßen sind hügelig, fast frei von Autos und inmitten wunderschöner Natur. Eine weitere Lieblingsstrecke von mir liegt gleich hinter der Grenze zu den Niederlanden. Hier gibt es tolle Fahrradstraßen, die teilweise besser sind als die belgischen, regulären Straßen, die man sich mit den Autofahrern teilen muss.

Ich wohne auch dicht an der Route der Flandern-Rundfahrt, nur 10 Kilometer von der berühmten ‘Muur of Geraardsbergen’. Diese Strecke macht großen Spaß, fordert Fahrern aber eine Menge ab. Generell bevorzuge ich aber ruhige Abschnitte und Landstraßen wie diese hier:

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Du hast kürzlich im Oktober den Blog “Endurance Stories” gestartet. Was ist die Geschichte dahinter?

Zusammen mit einem sehr guten Freund habe ich Endurance Stories gegründet. Wir sind beide Ausdauerathleten, die sie Liebe zum Storytelling und zur Fotografie teilen. Wir wollten einen digitalen Ort schaffen, um Beiträge über Ausdauersport zu veröffentlichen und nicht nur Produkttest und Wettkampfberichte. Dazu haben wir einige Ideen, die schon bald umgesetzt werden. Eine davon wird auch 8bar bikes und die Geschichte hinter der Marke betreffen. Bisher sind wir aber noch in der Ideen- und Umsetzungsphase, in der wir noch herausfinden, wohin die Reise mit dem Blog hingeht. Wir schreiben einfach Geschichten über unsere Liebe zum Ausdauersport und zum Radfahren und hoffen, ein kleiner Anlaufpunkt für Gleichgesinnte zu werden. Ihr findet unseren Blog unter >>www.endurancestories.com<<

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Womit verbringst du noch deine Zeit, neben Blog und Rennrad-Training?

Analoge Fotografie und Schreiben für den Blog sind meine Leidenschaften (auch wenn ich nach und nach zur digitalen Fotografie übergehe, da es einfacher ist während Ausfahrten mit dem Rad). Diese beiden Hobbies habe ich nun mit dem Radfahren kombiniert. Besser geht’s kaum. Neben den ganzen Sachen studiere ich Wirtschaft. Ich schwärme für Marketing, insbesondere digitales Marketing und will mich in diesem Bereich spezialisieren und arbeiten.

Folgt Ayse auf ihrem >>BLOG<<

Fotos: Van Landuy


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