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Neuseeland mit dem Rad? Warum nicht?!

Roberto aus Italien ist ein Abenteurer, der bislang mehrere Ziele mit dem Fahrrad entdeckt hat. Jetzt war er für ein paar Wochen in Neuseeland mit seinem 8bar MITTE. Hier ist seine Geschichte, die einfach nur neidisch macht.

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Wie bist du auf die Idee gekommen, Neuseeland auf eigene Faust mit dem Fahrrad zu entdecken?

Neuseeland mit seiner beeindruckenden Natur zu bereisen war schon immer ein Traum von mir. Das Land ist von Natur umgeben. Es ist einer der wenigen Orte in der Welt, wo man im wahrsten Sinne das Abenteuer förmlichen einatmen kann. Der Wind ist stark, das Wetter ist verrückt. Es ist ein abgelegener Ort mit herrlicher Landschaft.

Ich mag es, alleine zu reisen. Dadurch lerne ich mehr über Land und Leute. Es ist einfacher, mit Fremden in Kontakt zu kommen, neue Freundschaften zu knüpfen und interessante Geschichten zu erfahren.

Warum hast du beschlossen, mit dem Fahrrad zu reisen?

Ich war auf der Suche nach einem unabhängigen Weg zu reisen und der beste Weg, um ein Land wie Neuseeland zu besuchen, ist mit dem Fahrrad, weil es eine umweltfreundliche Art und Weise ist. Mit dem Fahrrad bist du in einem sehr engen und innigen Kontakt mit der Umgebung, mit der Natur und den Menschen. Das Abenteuer ist realer. Auch ist es eine langsame und freie Art der Reise, die genug Zeit und Raum lässt, um Momente zu genießen.

Meine erste Reise mit dem Fahrrad war die anspruchsvollste, denn da war noch alles neu für mich: das Setup des Bikes, der Schmerz, das Radfahren mit Wind und Regen – es war schwierig. Aber von dieser Reise habe ich viel gelernt. Also habe ich zu dieser Zeit beschlossen, die meisten meiner Reisen mit dem Fahrrad zu machen.

Hast du schon in anderen Ländern Ausflüge gemacht?

Ich habe mit dem Fahrrad schon einiges bereist:

  • Island (1,700km/17 Tage)
  • Japan (2,800km/25 Tage)
  • Taiwan (925km/9 Tage)
  • Irland mit dem Fußrad (1,700km/17 Tage)

Erzähl uns etwas über dein Setup für Neuseeland. Was hast du mitgenommen?

Während meiner Reisen habe ich gelernt, effizient und leicht zu packen. Zumindest versuche ich möglichst leicht zu reisen, was als Fotograf recht schwer ist, weil allein die Kameraausrüstung eine Tasche extra in Anspruch nimmt. Meine Gepäck wiegt ungefähr 20 Kilogramm. Mit Trinkwasser und Nahrung komme ich dann locker auf 25 Kilo oder mehr.

Ich nehme immer nur das nötigste mit: Medikamente, 2-3 T-Shirts, eine Windjacke, eine wasserdichte Jacke, eine Jeans, eine wasserdichte Hose, 2 Shorts, Werkzeuge und Ersatzteile für das Fahrrad, Campingzubehör (Zelt, Schlafsack, Luftkissen, Luftbett) und wie ich schon sagte, eine Menge Fotoausrüstung (3 Kameras, 2 Stativ, Objektiv, Batterien, 3 Power Bank, Reinigungszubehör). Ich vermisse nie etwas. Bei den ersten Reisen hatte ich immer mehr dabei, was ich am Ende aber gar nicht gebraucht habe. Das ist ein absolutes Learning.

Du warst mit dem 8bar MITTE unterwegs. Was war deine Erfahrung mit dem Fahrrad?

Ich bin insgesamt 2300 km mit 19.576 Höhenmetern gefahren. Es ging durch Regen während einer Hochwasserperiode, über unbefestigten Straßen, manchmal auch mit starkem Wind – das Fahrrad war immer ein zuverlässiger Partner. Bei meinen Reisen hatte ich die Möglichkeit, viele verschiedene Räder zu testen. Ich kann daher mit Gewissheit sagen, dass das 8bar MITTE das beste Rad fürs Reisen ist. Die Touren verliefen reibungslos und die Fahrposition ist perfekt für eine lange Tagestrips. Es war das erste Mal, dass ich während einer Reise keine Schmerzen im Körper hatte.

Die 8bar MITTE ist ein Fahrrad, das jede Situation mit Bravour meistert. In Neuseeland musste ich einige Schotterpisten durchqueren und hatte nie Probleme oder Pannen. Das Fahrrad scheint wie gemacht für diese Abenteuer zu sein. Es hat meine Erwartungen übertroffen.

Jetzt kannst du uns noch neidischer machen: Was war der schönste Ort, an dem du warst?

Milford Sound! Es ist schwer diesen Ort zu erreichen, weil es nur einen Weg gibt. Die Route ist sehr schmal und an einigen Stellen auch gefährlich, aber es zahlt sich aus. Es ist unglaublich und absolut schön. Der Weg windet sich um große, fast senkrecht aufragende Berge und durch Wälder und endet schließlich in der Bucht von Milford. Als ich dort ankam spürte ich eine ganz besondere Energie. Es ist der schönste Ort, den ich je gesehen habe. Klares Wasser, eine exotische Vegetation, hohe, steile Berge, weiche Wolken und eine besonders frische Luft sorgen für einen ganz eigenen Zauber, der nur schwer in Worte zu fassen ist. Das war absolut der beste Moment meiner Reise.


Erfahre mehr über das Abenteuer von Roberto auf seinem BLOG und folge ihm auf Instagram.


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