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LE TOUR DE INDE – Mit dem Fixie durch Indien

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8bar bikes sind für Abenteuer gemacht – egal wo, egal wie. Luis aus Barcelona fährt mit seinem 8bar KRZBERG v6 seit geraumer Zeit durch Indien. Sein Motto lautet: “Travelling light”. Fixed unterwegs zu sein, ist für ihn nur eine logische Konsequenz.

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Mit dem Fixed Gear durch Indien zu reisen ist eine ganz besondere Herausforderung. Luis hat sich auf seiner Reise ein paar Minuten Zeit genommen, um uns mehr über seine Erlebnisse der letzten Monate zu erzählen.

Wie bist du auf die Idee gekommen, Indien mit einem Fixed Gear zu entdecken?

Meine Philosophie hinter der Reise lautet “Travelling light”, also mit wenig Gepäck unterwegs sein. Eine Entscheidung, die ich passend zum Motto treffen musste, war natürlich auch die des richtigen Fahrrads. Ein paar Monate zuvor traf ich Jonas Fischer in Vietnam. Er reiste zu dieser Zeit mehrere Wochen und Monate mit seinem 8bar KRZBERG und hat mich von dem Konzept des leichten Reisens mit deinem Fixed Gear überzeugt. Ich war sofort begeistert. Leicht zu reisen bedeutet ja auch, nicht nur mit wenig Gepäck unterwegs zu sein, sondern auch weniger Probleme zu haben: weniger Kabel, weniger Anbauteile, weniger Probleme.

Für mich ist diese Philosophie auch bezüglich des Verständnis von Zeit relevant. Es beinhaltet ja auch, ganz bewusst unterwegs zu sein und sich nicht hetzen zu lassen, sondern Auszeiten und Pausen zu nehmen, wie sie kommen. Wenn die Wechselhose beispielsweise nach dem Waschen noch trocknen muss, ist das nicht schlimm. Dann entspanne ich eben in der Sonne. Gar kein Problem. In all den Jahren, in denen ich bereits Länder bereise, habe ich gelernt, dass es im Zweifel immer besser ist, weniger Gepäck dabei zu haben. Weniger ist immer genau richtig. Weniger Klamotten bedeuten mehr Freiheit.

Weniger Kabel, weniger Anbauteile, weniger Probleme.

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Warum Indien?

Die Idee zu dem Abenteuer kam eben nach meinem Fixed Gear-Erlebnis in Vietnam. Danach habe ich mir Gedanken über Destinationen gemacht, die spannend und aufregend sind. Schnell kam mir da Indien in den Sinn. Ich kannte Indien, das Land und die Leute bereits sehr gut durch vorherige Reisen. Das machte es zu einem geeigneten Ziel, um dort noch mehr zu entdecken. Nun aber mit dem Rad. Wie sich jeder denken kann, ist es bisher ein wahnsinniges Erlebnis mit wunderschönen Orten, Dörfern und Städten, tollem Essen, fröhlichen Menschen, beeindruckenden Landschaften, Farben und Traditionen.

Mit meinem 8bar KRZBERG v6  unternehme eine Rundreise durch Indien mit langen Distanzen. Ich bin im November in Delhi gestartet und hab mich dann aufgemacht Richtung Rajkot, Gujarat und habe den riesigen Staat Rajasthan durchquert. Danach bin ich wieder Richtung Delhi gefahren und bin nun im Osten unterwegs. Durchschnittlich verbringen ich täglich 170 Kilometer im Sattel. Die längste Tagesdistanz bisher waren 264 Kilometer.

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Wie läuft es auf deiner Reise?

Wenn wir nur übers Fahrrad fahren sprechen, ist Indien neben Vietnam, Thailand, Malaysia und Singapore mit Abstand der wohl hektischste und chaotischste Ort, den man sich nur denken kann. Der Verkehr ist einfach nur verrückt. Hier gibt es keine Regel. Die Leute fahren einfach, wie sie wollen, zum Beispiel in die entgegengesetzte Richtung oder bleiben mitten auf der Straße stehen, essen, telefonieren oder rauchen. Ich muss die ganze Zeit zu 100% aufmerksam sein, denn hier in Indien teilen sich nicht nur motorisierte Vehikel die Straße, sondern auch tausende Leute, Pferde, Kamele, Trolleys, Verkäufer, Kühe, Hunde, Schweine und Affen. Nur Katzen habe ich bisher noch nicht gesehen.

Auch die Straßen sind ein abenteuerlich, vor allem in den ländlichen Regionen. Schneller als 35 km/h sind unmöglich. Wenn du denkst, dass die Straße ganz okay ist, entdeckst du ein paar Meter weiter tiefe Schlaglöcher und musst “fixedcross” fahren. Manchmal erinnern mich diese Straßen an Paris Roubaix.

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Erzähl uns mehr von deinem Setup.

Ich habe eine Lenkertasche, eine Satteltasche und einen Rucksack, die zusammen inklusive Inhalt 5,5 Kilogramm wiegen. Mein Fahrrad wiegt 7,5 Kilogramm. Ich bin also ziemlich leicht unterwegs. Ich habe eigentlich nur Fahrradklamotten und Werkzeug dabei, um kleinere Schäden zu reparieren. Bisher hatte ich zum Glück nur ein paar Platten und musste die gebrochene Kette vor ein paar Tagen reparieren.

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Erfahrt mehr über Luis 8bar Abenteuer in seinem BLOG und folgt ihm auf Instagram für mehr Bilder seiner Reise. @luisdesp

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