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8bar Last One Standing Berlin 2018

 

Letzten Freitag war es endlich so weit: Das 8bar Last One Standing im Berliner Velodrom fand als Teil der Six Day Berlin statt! Dieser Tag war für alle Beteiligten, Fahrer wie Organisation und Zuschauer, etwas ganz Besonderes. Das 8bar Last One Standing fand zum ersten Mal 2015 auf dem Tempelhofer Feld statt und hat schon damals seinen Fokus auf sowohl das Rennen, als auch den Spaß an der Sache gelegt!

 

Spaß und Rennen fahren waren auch dieses Mal wieder dabei, allerdings in einer komplett anderen Umgebung! Anstatt auf den dreckigen Straßen Berlins zu fahren wurde das Rennen auf der brandneuen Bahn des Berliner Velodrom als Teil der Six Day Berlin Veranstaltungen ausgetragen. Für viele Fahrer*innen eine ganz besondere Gelegenheit. Man bekommt die Chance nicht oft auf einer solch professionellen Bahn in so einer Atmosphere ein Rennen zu fahren!

 

 

 

DER RENNTAG

Der Renntag an sich war um das Programm von Six Day Berlin herum aufgebaut. Nach ihrer Ankunft am Mittag hatten die Fahrer*innen die Chance in zwei Gruppen zunächst einmal zu trainieren, sich warm zu fahren und die Bahn etwas zu erkunden. Anschließend wurden die Qualifikationsrennen der Männer gefahren und abgeschlossen wurde der Mittag mit immer spannender werdenden Halbfinals der Frauen und den Viertelfinals der Männer.

 

 

Es war von der ersten Sekunde an elektrisierend, denn es ging sofort um alles. Wer als Letzter über die Ziellinie fährt fliegt bei diesem Ausscheidungsrennen gleich raus. Weiterkommen können bis zum Finale in jeder Runde immer nur vier Fahrer*innen.

Mit dem Selbstbewusstsein der Fahrer*innen wuchs auch die Geschwindigkeit in den Rennen. Es gab nur ein Motto: volles Renntempo! Ein Schockmoment war jedoch als sich Lucas Sawallich (BIKE PUNK) und Karsten Zeiger (Schindelhauer-Gates) im letzten Viertelfinallauf der Männer berührten und den einzigen Crash des Tages hatten. Allerdings war keinem von beiden etwas vorzuwerfen, da sie beide vorher im Rennen behindert wurden! Zum Glück hat keiner von beiden ernsthafte Verletzungen davongetragen. Wir wünschen beiden auch an dieser Stelle nochmal alles Gute! Die Jury kam nach Betrachtung der Szene zu dem Schluss, dass beide sich als Vierte ihrer Gruppe für das Halbfinale qualifiziert hatten.

 

Spät am Abend, mitten in all der Geräuschkulisse und der Lichtshow der Six Day-Rennen war es dann wieder so weit. Alle Fahrer*innen kamen für die finalen Runden wieder zusammen. Das Velodrom war immer noch gut gefüllt und feuerte jede*n Fahrer*in an!

Im Halbfinale der Männer waren Yannick Sinske, Johannes Killisperger, Robert Schmidt und Dominik Blome für Gruppe A, sowie Folkert Zwiers, Marcel Laurenz, Dominik Konstantin Schmitz und Peter Bielau in Gruppe B die schnellsten am Abend und schafften es in das große Finale!

 

FINALS

 

Die Uhr zeigte schon kurz nach Mitternacht als die Stimmung immer noch vor Spannung knisterte. Endlich war es so weit. Die Finalläufe starteten! Die Fahrer*innen hatten bereits einen langen Renntag hinter sich, aber niemand wirkte müde. Alle waren mit vollem Fokus auf die letzten Runden auf dieser wunderschönen Bahn zurück.

Die Frauen starteten mit einem packenden Rennen in dem Jane Drage (Keirin Berlin) und Kim Kohlmeyer (Suicycle Team) stark um ihre Plätze drei und zwei kämpften! Gewinnen konnte Isabel Tambach (8bar Team). Auch an dieser Stelle nochmal herzlichen Glückwunsch von unserer Seite!

 

 

 

Im Finale der Männer gab es in der Nacht definitiv schon Favoriten auf den Sieg aus den Halbfinals zuvor. Johannes Killisperger und Folkert Zwiers gehörten als Gewinner ihrer Gruppen ganz vorne mit dazu!

Die Vorzeichen sollten sich als wahr entpuppen! Die Vorläufe und Finals hatten in Sachen Form der Fahrer nicht gelogen! Am Ende war es Dominik Konstantin Schmitz (SORE), der den dritten Platz belegen konnte vor Folkert Zwiers (Beach Bastards) und Johannes Killisperger (mess pack berlin), der seine starken Leistungen mit dem Sieg krönte!

 

 

 

 

Wir wollen Six Day Berlin, Velokonzept und allen Teilnehmer, ob Fahrer*innen oder Besucher*innen herzlich danken. Es war uns eine Ehre ein Event von den Straßen in solch einer besonderen Atmosphäre austragen zu können!

 

GALERIE FAHRER*INNEN

 

Alle Bilder von Stefan Haehnel