Drei Frauen, ein Traum: Bikepacking rund um das Annapurna-Massiv.
Thorong La Pass mit 5.416 m a.s.l. der höchste zu Fuß begehbare Pass der Welt – warum also nicht einfach mal ein Bike dort hochschieben!?
– Lotti
Drei Freundinnen. Drei Fahrräder. Drei Wochen. Und nur ein Weg rund um das Annapurna-Massiv in Nepal.
An dieser Geschichte konnten wir einfach nicht vorbeigehen – und haben deshalb mit Lotti gesprochen, unserer Community-Riderin aus Leipzig. Lotti ist – genau wie Maya und Tatiana – gerade erst aus Nepal zurückgekehrt, wo die drei auf unserem Titan-MTB, dem 8bar Drachenberg, in drei Wochen das Annapurna-Massiv umrundet haben.
📅 Save the Date: 13.01.26 – 8bar TALK: Annapurna Circuit at 8bar Showroom
Lotti, Maya und Tatiana laden euch zu einem besonderen 8bar TALK ein. Kommt vorbei und hört aus erster Hand, wie sich drei Freundinnen, drei Bikes und drei Wochen Abenteuer rund um das Annapurna-Massiv angefühlt haben.

- Lotti, wie seid ihr überhaupt auf die Idee gekommen, Fahrräder auf die Annapurna-Runde mitzunehmen, trotz der Höhe und der schwierigen Trails?
Ich möchte behaupten, keine von uns hat sich je so bewusst und fokussiert auf etwas vorbereitet wie auf diese Nepal-Reise. Die Idee zur Annapurna-Runde war also weniger ein spontaner Geistesblitz, sondern das Ergebnis eines ganzen Jahres Vorbereitung, Online-Calls und unendlich viel Ein- und auch wieder Auspacken.

Was passiert, wenn wir mit einem Fahrrad in eine Welt reisen, die eigentlich für Yak-Karawanen, Crampons und Helikopter gedacht ist? Was passiert, wenn wir unseren eigenen Körper in eine Umgebung bringen, in der wir so noch nie geatmet haben? Welche Hose packe ich ein und wenn ja, wieviele? Fragen über Fragen…
Vielleicht war es ein bisschen Wahnsinn, diesem Abenteuer zuzusagen, das Marco von Esplora.cc geplant hatte. In 12 Tagen (inkl. Aklimatisationsphasen) 401km und 10.000 hm – klingt eigentlich erstmal ganz machbar – oder? Es ist wohl genau dieser Mix aus Ungewissheit, Abenteuerlust und der Frage, wozu wir mit einem Bike wirklich fähig sind. Und weil wir mentale und körperliche Grenzen lieben, gehen wir dorthin, wo es extrem wird, der Asphalt endet und das Atmen schwerer wird.
Immerhin ist der Thorong La Pass mit 5.416 m a.s.l. der höchste zu Fuß begehbare Pass der Welt – warum also nicht einfach mal ein Bike dort hochschieben!? Dort hin wo 8 der 14 Achttausender, also die höchsten Berge der Welt, stehen.


Für mich persönlich war das wohl das Härteste, was ich je gemacht habe. Aber (!) so beschwerlich und gefährlich es hier und da war, das Bike auf einem 20 cm schmalen Trail aus Schnee, Eis und Matsch an einem Abgrund bei -25Grad durch das Himalaya-Gebirge zu schieben, genauso rewarding waren die Momente des Oben-Ankommens, des Fahrens und des Fühlens. Der Moment, in dem der Kopf ausgeht, die Beine angehen und du diese besondere Art von Stille spürst, die du nur in den Bergen und in dir selbst findest. Von da an hat sich jeder Meter angefühlt, als würde man ein Kapitel schreiben, das man nie wieder vergisst.
- Welche Bikes und welche Ausrüstungskonfiguration habt ihr gewählt? Was war die beste Entscheidung und was eher ein Fehler?

Wir waren auf einem 8bar DRACHENBER Ti unterwegs – der beste Mix aus komfortabler Federung und etwas Steifigkeit fürs Handling mit Bikepacking-Taschen.
Die F 232 ONE 100 mm Federgabel von DT Swiss mit ihrem Lock-On/Off-System war unsere Rettung auf langen Asphaltanstiegen und auf zerklüfteten, steinigen Gravelpassagen. Die tubeless-ready Aluminium-Laufräder von DT Swiss haben uns ebenfalls stabil durch jedes Terrain getragen.
Das Shimano 12-fach Deore XT (10–51) Schaltwerk sorgte mit seiner zuverlässigen Klick-Klack-Orchestrierung für einen präzisen Antrieb. In Kombination mit dem 28er Kettenblatt vorne brachte es uns zehn Tage lang konstant bergauf – bis hinauf zum 5.416-Meter-Pass.
Und ein Reifen-Setup, das mehr Grip hat als gesellschaftliche Verpflichtungen: Schwalbe Wicked Will vorne als Bulldozer, hinten ein den Schwalbe Rick XC-Reifen für ein bisschen Effizienz, beide in 29×2.25, weil man ja immer irgendwo zwischen Rocket Science und Komfortzone landen will.
Das Ganze eingerahmt von einem Gramm Tourpacking-Taschenset, in dem man erstaunlich viel Daunen, Werkzeug und Chaos verstauen kann.


Beste Entscheidung: Die RAADLER Puffer Socks. Keine Diskussion, lieb die Dinger. Das ist basically der „God Mode“ für eisige Nächte beim Bikepacking. Sie brauchen null Stauraum, wiegen quasi nix und wenn man das Bändchen oben zuzieht sind die Füße wie in einem extra Mini-Schlafsack. Sobald die an waren fühlte ich mich wie ein kleiner Yeti: warm und fluffig. Außerdem hab ich sie außerhalb des Schlafsacks in den Hütten immer dabei gehabt, so konnte man auch mal aus den schweren Wander-Fahrradschuhen raus.

Größter Fehler: Meine lange Sport-Leggings zu vergessen. Immer wenn es zu warm für die Regenhose, aber zu frisch für Shorts war, blieb mir nur meine lange Merino-Schlafunterhose. Leicht durchsichtig, semi-sozialkompatibel und definitiv nicht für öffentliche Auftritte gedacht. Ich hab’s trotzdem getragen.
Mein persönlicher Life-Hack zum Thema packen: Zeichnet euch eine Taschenkarte.
Wirklich. Eine Karte wie ein kleiner Schatzplan: „Unterhose rechts unten“, „Snacks links oben“, „Werkzeug links oben Rahmentasche“. Ohne Karte suche ich nach zwei Tagen in meinen Taschen ziellos und packe die Sachen auch nicht immer wieder zurück an einen sinnvollen Ort – besonders nicht wenn man viel zu früh aufsteht und ohne Kaffee seine Taschen packen soll . Die Map spart Nerven, Lebenszeit und überflüssige Suchaktionen in der Abenddämmerung.
- Gab es einen Moment, in dem ihr wirklich Angst hattet oder gezweifelt habt, ob ihr die Strecke fortsetzen solltet?
Oh ja! Auf jeden Fall… Ein paar Tage vor Abreise erreichte uns noch eine Schreckensnachricht nach der anderen über „die heftigsten Schneefälle im November seit 2011“, unzählige Rettungseinsätze eingeschneiter Bergsteiger durch das Militär, Erdrutsche und Hubschraubereinsätze.

Die Bedingungen waren als sogar noch härter als wir zu Anfang der Reiseplanung angenommen hatten. Richtig real und gruselig wurde es dann als im Base Camp ein Helikopter eine Amerikanerin wegen AMS retten musste. In dem Moment ist mir so richtig bewusst geworden, dass wenn uns jetzt etwas passiert… dann warte ich auf einen Rettungshubschrauber. Verrückter Gedanke!
- Gab es Abschnitte, in denen ihr die Fahrräder komplett tragen musstet? Wenn ja, wie lange und wie hart war das wirklich?

Wir sind ja alle gewohnt, unser Bike mal ein paar Stunden durch eine Schiebe-Passage zu manövrieren: über einen Baumstamm heben, an einem Steilhang runter krabbeln, vielleicht mal liebevoll fluchen.
Aber das hier war next level. Das war Hike-a-Bike im Endgegner-Modus – ohne Sauerstoff, dafür mit Schnee.
Ab Yak Kharka, also ungefähr drei Tage vor dem Pass, war eigentlich der komplette Tag ein einziger langer Schiebe- Block. Die Trails waren so steil, matschig, vereist oder einfach unfahrbar schmal, dass das Rad nur noch als sehr teures, hochfunktionales Gerät zum Draufabstützen diente.
Auf dem Weg ins Base Camp konnten wir vielleicht noch 20 % fahren. Der Rest war pure Bergsteiger-Romantik, nur eben mit Fahrrad in den Händen statt Eispickel. Zum Glück hatten wir uns ab diesem Zeitpunkt entschieden, einen Porter für unsere Taschen zu engagieren. Ohne Babu hätten wir ganz schön alt ausgesehen.


Dann der Abschnitt von Thorong Phedi zum High Camp … Nicht. Einen. Meter. Fahrbar.
Und vom High Camp zum Pass wurde selbst das Schieben teilweise unmachbar. Das war der Punkt, an dem
„Fahrradfahren“ nur noch ein theoretisches Konzept aus einem anderen Leben war.
Ich höre heute noch das allgegenwärtige, mantraartige „Slowly, slowly…“ von Marco, unserem Guide, im Ohr: zwei Schritte vor, Kopf auf den Lenker legen, fünf tiefe Atemzüge, Existenz hinterfragen, wieder zwei Schritte gehen, repeat. Es war körperlich brutal, aber auch absolut magisch. Eine Mischung aus Höhenrausch, Bike-Liebe und Demut aber niemals ein „Warum mache ich das eigentlich?“.

Im Sommer – also ohne diesen peanutbutter-artigen Mix aus Schnee, Eis und Matsch – ist die Strecke aber wohl überwiegend gut befahrbar und besteht aus einer Schotterpiste mit etwas Geröll und scharfen Kurven, bei denen Offroad-Fähigkeiten gefragt sind. In jedem Fall ist ein Gravelbike hier nicht zu empfehlen, und das Mountainbike ein Must-have.
- Was war das Überraschendste – positiv und negativ – als ihr über 4000 und später über 5000 Meter gekommen seid?
Ich glaube, mich hat am meisten berührt, wie klar sich manche Momente anfühlen, obwohl der Körper eigentlich im Krisenmodus läuft. Als wir über die 4.000-Meter-Marke kamen, war plötzlich irgendwie alles auf das wesentliche reduziert. Die Welt wurde größer, aber der Fokus und die Gedanken und Probleme aus dem Alltag kleiner. Die Berge standen da wie in einer AI-Kulisse und gleichzeitig war jeder Meter, den wir hochgeschoben oder hochgekurbelt haben, so unmittelbar spürbar in der Lunge und den Beinen.



Und dann dieses leicht bedrohliche Gefühl, wenn man merkt: „Okay, das hier ist nicht nur Erschöpfung. Das ist der Berg, der gerade bestimmt, wie schnell ich gehen darf.“ Über 5.000 m wird daraus dann manchmal fast eine Art Fremdsteuerung, jeder Schritt wird verhandelt, jeder Atemzug bewusst gesetzt. Und egal, wie sehr du dich vorbereitet hast: Die Höhe würfelt nochmal alles neu.
- Wie seid ihr mit den Symptomen der Höhenkrankheit umgegangen? Hattet ihr Zeit zur Akklimatisierung oder musstet ihr alles unterwegs lösen?

Ursprünglich hatten wir drei Akklimatisationstage eingeplant. Einen davon mussten wir allerdings direkt opfern – noch bevor wir überhaupt auf dem Bike saßen. In Kathmandu hatte ich meine Schuhe nicht richtig zugebunden, bin über die Schnürsenkel gefallen und habe mir erst mal den Boden aus nächster Nähe angeschaut. Zum Glück konnte ich nach zwei Tagen das Knie wieder halbwegs belasten, und wir konnten unser Abenteuer mit einem Tag Verspätung starten.
In Manang auf 3.500 m a. s. haben sich dann bei Tatiana und mir die ersten Symptome der Höhenkrankheit gemeldet: Kopfschmerzen, leichter Schwindel, null Appetit und dieses ganz spezielle Gefühl, als hätte jemand den Sauerstoffregler heimlich runtergedreht. Die Klassiker eben – unschön, aber typisch für die Höhe, wie uns eine High-Altitude-Lesson der Himalayan Rescue Association (HRA) Aid Post beigebracht hatte. Nach einem Tag Pause, einem Akklimatisationshike zum Ice Lake und einer Portion Diamox und unzähligen Lemon-Teas ging es dann einigermaßen stabil weiter.




Auf dem Weg zum Pass, nachts um 4 Uhr in der letzten und einzigen Teehütte auf dem Abschnitt, die der liebe Wirt extra für uns so früh aufgeschlossen hatte, ging es dann Marco schlechter – auch bei ihm die typischen AMS- Zeichen. Plötzlich stand die große Frage im Raum: Geht die ganze Gruppe zurück, oder teilen wir uns auf?
Für mich war sofort klar: Wenn ich jetzt zurückgehe, komme ich nie wieder hier hoch. Der Gedanke war einfach zu hart. Also sind Maya, Alessandro und ich allein weitergezogen, während Tatiana und Marco zum High Camp zurück sind, um es am nächsten Tag erneut zu versuchen und die Symptome auszusitzen. Und ehrlich gesagt … ich glaube, das ist die wahre Stärke – auf den eigenen Körper zu hören, rechtzeitig umzudrehen und trotzdem die Kraft zu finden, so etwas Heftiges am nächsten Tag noch einmal anzugehen. Das ist mindestens so beeindruckend wie jeder Gipfelmoment.

- Wie habt ihr Ernährung und Wasser geplant? Gab es Probleme mit Essen in Bergdörfern oder in schneebedeckten Zonen?
Unsere Idee war eigentlich simpel. Tagsüber viel snacken, abends warm essen, und zwischendurch alles reinstopfen, was irgendwie Kalorien bringt. Ich habe mich teilweise zu Dal Bhat gezwungen, als hätte ich eine Wette gegen mich selbst verloren. Überraschend war, wie wenig limitierend die Speisekarten waren. Es gab immer wenigstens: Dal Bhat, Fried Rice, Veg Chow Mein, Tibetan Bread. Und der legendäre „Pancake mit Nutella“, der nie wirklich wie ein Pancake aussieht, aber moralische Unterstützung bietet.

Wir hatten Powerbars, Nüsse und Gels dabei. Unterwegs und in den Camps konnte man aber immer wieder die Sackback auffüllen, auch wenn die Riegel hier und da schon eine Weile über dem MHD waren. Ich war wirklich überrascht wie gut die Infrastruktur in einem Gebiet das nur zu Fuß, Esel oder Hubschrauber erreichbar ist, war.
Selbst Nachts um 4 hat uns jemand kurz vorm Pass einen Tee gekocht. Brenzlich wurde es mit dem Wasser also auch nie, außer als dann beim Aufstieg unsere Trinkblasen und Schläuche komplett eingefroren waren.

- Wie haben sich Bikes und Komponenten in Kälte und Höhe verhalten? Gab es Defekte, die ihr direkt auf dem Trail reparieren musstet?
Meine Vorderbremse hatte Luft gezogen, was bergab definitiv nicht der Defekt ist, den man haben möchte. Allerdings war das auch für das bergauf schieben nicht sonderlich hilfreich, meine Arme waren Spagetti nachdem ich immer das ganze Gewicht vom Bike halten musste.
Dass wir Tara und Sophie aus Kalifornien getroffen haben und die beiden tatsächlich ein Shimano Bleed Kit dabeihatten war reines Glück. Ohne die improvisierte Entlüftung wäre deine Weiterfahrt an dem Tag wahrscheinlich vorbei gewesen. Kein Drama aber ein technischer Defekt, der nur durch diese zufällige Begegnung lösbar war.

Dann der absurde Zwischenfall im High Camp: Eine Pferdeherde läuft durchs Camp, reißt mein Bike um und den Bowdenzug zur Gabel ab. Ein Satz, den man so auch nicht oft sagt, aber technisch war’s halb so wild, die Gabel ließ sich halt nicht mehr locken – nicht ideal, aber fahrbar. Das Absurde daran ist eigentlich nur die Ursache, nicht der Schaden selbst.
Der größte Ausreißer war tatsächlich der einzige Platten in 14 Tagen. Für fünf Leute auf permanent wechselndem Untergrund wie Fels, Sand, Geröll und Schnee ist das fast schon statistisch unfair gut. Und dann erwischt es ausgerechnet Maya mit einem Nagel im Hinterrad. Dazu noch das beschädigte Felgenband, zwischen Staub und
Verkehr nicht so schnell zu reparieren. Also rein in den Jeep und weiter Richtung Tatopani, unser Etappenziel an dem Tag. Reifen? Schwalbe rundum: Rick CX, Magic Mary, Wicked Will. Alle haben zuverlässig funktioniert. Keine Snakebites, keine Risse trotz Kälte, keine Aussetzer.

Im Fazit: Die Höhe selbst hat nichts zerstört. Die Bikes waren robust, und die Defekte, die wir hatten, waren entweder Pech, Zufall oder Situationen, die man nicht planen kann. Die Höhe war also kein Bike-Killer, aber sie hat kompromisslos gezeigt wie angewiesen man auf das Schicksal ist.

- Wie war der Kontakt mit den Einheimischen? Haben sie geholfen, gestaunt oder sind Radfahrer für sie längst nichts Neues?
Der Kontakt mit den Einheimischen war durchweg unkompliziert und angenehm, so eine Mischung aus neugieriger Gelassenheit und diesem typisch nepalesischen „no problem“-Spirit. Natürlich haben viele Leute unterwegs geschaut, weil man mit Bikes auf diesen Wegen schon ein bisschen aus dem Rahmen fällt. Aber wirklich neu ist es auch nicht mehr. Wir haben hier und da andere Radfahrer getroffen, nicht viele, aber genug, um zu merken, dass das mittlerweile kein exotischer Anblick mehr ist.



In den Dörfern selbst war es dann eher pragmatisch als spektakulär. In den Hostels wurde immer sofort versucht, einen sicheren Platz für die Bikes zu finden. Egal ob im Lagerraum, hinter der Rezeption, irgendwo im Schlafsaal oder zwischen Reissäcken unter der Treppe. Man hatte nie das Gefühl, dass die Räder im Weg sind oder für Stirnrunzeln sorgen. Oft kam ein „very possible“ noch bevor wir überhaupt die Frage zu Ende gestellt hatten.

Was auffällt: Die Leute entlang des Circuits sind an Trekker, Lasttiere, E-Bikes, Maultierkolonnen, Trailrunner, alles Mögliche gewöhnt. Von daher begegneten sie uns eher mit einem entspannten „Ah, bikes… okay.“ Und dann ging’s direkt weiter mit Tee, einem Lächeln oder der obligatorischen Frage, wo wir herkommen und wie viele Tage wir bis zum Pass planen.
Unterm Strich: freundlich, interessiert, hilfsbereit – aber ohne großes Tamtam. Fahrräder sind für sie kein Spektakel mehr, aber etwas, das man sich gern kurz anschaut, bevor der Alltag weiterläuft. Genau die richtige Mischung.
- Wenn ihr dieselbe Route noch einmal machen würdet, was würdet ihr anders packen oder anders planen?
Mit Melinas Packliste vom Silk Road Mountain Race als Grundlage war ich eigentlich perfekt ausgestattet – eine Daunenjacke zu viel, eine Leggings zu wenig, aber sonst genau das Richtige dabei.
Und ehrlich? Ich würde es so nicht nochmal machen. So schön es war: Das ist ein Once-in-a-Lifetime-Ding.

Save the Date – 13.01.26 | 8bar Showroom Berlin
8bar Community
Lotti, Maya und Tatiana laden euch zu einem besonderen 8bar TALK ein.
Kommt vorbei und hört aus erster Hand, wie sich drei Freundinnen, drei Bikes und drei Wochen Abenteuer rund um das Annapurna-Massiv angefühlt haben.
Wir freuen uns auf euch!
- Autor:
- Lotti
- Fotos::
- Tatiana Myk